Axomera

Interview mit
Dr. med. Torsten Schopf,
erfahrener Orthopäde und Unfallchirurg

Im Herzen Stuttgarts, unweit des Hauptbahnhofs, führt Dr. med. Torsten Schopf, Orthopäde und Unfallchirurg, seit 15 Jahren seine orthopädische Praxis. Als Spezialist für manuelle Medizin und Osteopathie hat er sich bewusst für die konservative Orthopädie entschieden und setzt seit zwei Jahren die Axomera Therapie erfolgreich in seiner Praxis ein. In diesem Interview schildert er seine Erfahrungen.

Wie war eigentlich der Einstieg in die Axomera Therapie für Dich?

Ich habe zuerst Informationen bekommen über einen Newsletter und fand die Idee dahinter sehr interessant. Dann habe ich mich eingelesen und dachte, das ist eine spannende Sache und könnte meine Therapiemöglichkeiten noch sehr gut ergänzen und erweitern.

Und wie schätzt Du rückblickend die Lernkurve bei der Anwendung von Axomera ein? War es ein einfacher Prozess oder gab es Hürden, die Du überwinden musstest?

Der Anfang, der Einstieg in die Anwendung von Axomera, war meiner Meinung nach ziemlich einfach, weil ich aus dem Bereich der manuellen Medizin komme. Das gibt einem ein gewisses Fingerspitzengespühr für das Bindegewebe. Damit war der Einstieg einfach, aber lernen tue ich immer noch.

Und die Integration von Axomera in Deiner Praxis, wie verlief das? Gab es Schwierigkeiten oder Herausforderungen dabei?

Die Integration von Axomera in meine Praxis war reibungslos. Es gab überhaupt keine Probleme. Der gesamte Prozess ging sehr zügig. Ich habe meinen Mitarbeiterinnen die Anwendung erklärt, und sie haben es sehr schnell verstanden und umgesetzt. Tatsächlich läuft es so ab, dass ich die Nadeln setze, und danach kümmern sich meine Mitarbeiterinnen um das Anlegen des Axomera Stimulators. Also ja, es ist wirklich unkompliziert.

Bei welchen Erkrankungen setzt Du Axomera ein?

Bei den ganzen Tendinopathien, zum Beispiel bei Achillodynie, beim Trochanter Schmerzsyndrom, oder auch bei einer Sehnenentzündung z.B. der Peroneus Sehne. Hier sind die Erfolge sehr gut.  Auch bei Rückenschmerzen Spondylarthrosen setze ich Axomera sehr gerne ein. Und dann noch bei CRPS-Erkrankungen. Und nicht zu vergessen bei Heuschnupfen, aber ich bin ja Orthopäde.

Wie viel Behandlungen benötigst Du im Schnitt?

Ich benötige meistens vier bis sechs Behandlungen. Eine erste Besserung sehe ich in der Regel nach drei bis vier Behandlungen.

Wenn Du Axomera mit der traditionellen Akupunktur vergleichst, wo siehst Du den Hauptunterschied?

Nun, für mich liegt der Hauptunterschied in der Positionierung der Nadeln. Bei Axomera behandle ich hauptsächlich lokal, während bei der traditionellen Akupunktur oft weiter entfernte Punkte genutzt werden.

Und was die Wirksamkeit betrifft, siehst Du da Unterschiede zwischen Akupunktur und Axomera?

Ja, definitiv. Nach meiner Erfahrung wirkt Axomera schneller.

Wie wird Axomera nach Deiner Erfahrung erstattet?

Bis jetzt haben es die privaten Krankenkassen immer übernommen. In den letzten zwei Jahren hatte ich nur eine Patientin, die bei der KVB-Bahn beamtenversicherung versichert war, die es nicht erstattet bekam. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nicht.

Wie beurteilst du Axomera unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für Deine Praxis?

Wirtschaftlich betrachtet ist Axomera definitiv ein wichtiger Faktor. Ich würde sogar sagen, dass es lukrativer ist als die Stoßwellentherapie. Es stellt für uns in der Praxis eine sehr wertvolle Ergänzung dar.

Hast Du schon Patienten, die gezielt wegen Axomera zu Dir in die Praxis kommen?

Ja, tatsächlich kommen immer wieder Patienten zu mir, die durch das Internet auf Axomera gestoßen sind. In Stuttgart gibt es nur wenige von uns, die Axomera anbieten. Das führt dazu, dass sich hier bei mir viele interessierte Patienten melden.

Hat Axomera Deine Sicht auf die Medizin beeinflusst?

Ja, Axomera hat meine Perspektive tatsächlich verändert. Es hat mich dazu gebracht, mehr über die zelluläre Ebene nachzudenken und zu erkennen, dass das Zelluläre eine größere Rolle spielt. Oft bleiben wir in unserem Denken an der Oberfläche und vergessen, tiefer in das Gewebe und die Zellen selbst zu schauen. Die Vorstellung, dass die Kommunikation zwischen den Zellen durch elektrische Felder gesteuert wird und so den Heilungsprozess fördert, finde ich sehr überzeugend.

Torsten Schopf, wir danken Dir für dieses Gespräch.


Das Interview führte Albrecht Molsberger