Bioelektrische Schmerztherapie für Patienten

Axomera® ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt der Klasse IIa für bioelektrische Schmerztherapie. Die Behandlung wird von approbierten Ärzten in zertifizierten Praxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt.

Was ist Axomera®?

Axomera® nutzt präzise Gleichstromfelder, die transepithelial über feine Sonden in das Gewebe eingebracht werden. Die Therapie zielt darauf ab, gestörte bioelektrische Signalprozesse im Gewebe zu modulieren — ohne systemische Wirkstoffe, ohne Wärme, ohne chirurgische Eingriffe.

Wie läuft eine Behandlung ab?

1. Ärztliche Untersuchung und Lokalisierung des Beschwerdeareals.

2. Positionierung der Axomera®-Sonden am Behandlungsareal.

3. Durchführung der Therapiesitzung (ca. 30 Minuten). Das Gerät appliziert das individuell eingestellte Gleichstromfeld.

4. Dokumentation und Verlaufsbeurteilung durch den Arzt nach jeder Sitzung.

Für welche Beschwerden ist Axomera® geeignet?

Axomera® wird bei einer Vielzahl orthopädischer und schmerzmedizinischer Indikationen eingesetzt, darunter: chronischer Rückenschmerz, Schulter- und Nackenbeschwerden, Tennisarm (Epicondylitis), Karpaltunnelsyndrom, Knieschmerzen (Patellasehne), Achillodynie, Fersensporn sowie periphere Neuropathien und zur Unterstützung der Wundheilung.

Klinische Ergebnisse

93 % Patientenzufriedenheit · über 20.000 Behandlungen jährlich · 250+ aktive Praxen · CE-Zertifizierung Klasse IIa nach MDR 2017/745, klinisch eingesetzt seit 2012.

Häufig gestellte Fragen

Tut die Behandlung weh?

Die Behandlung wird in der Regel nicht als schmerzhaft empfunden. Axomera® arbeitet mit sehr feinen Sonden und einem undulierenden Gleichstromfeld unterhalb der Schmerzschwelle; viele PatientInnen beschreiben die Sitzung als entspannend.

Wie verläuft eine typische Behandlungsserie?

Individuelle Verläufe sind unterschiedlich. Manche PatientInnen berichten Veränderungen bereits in der ersten Sitzung, bei anderen entwickelt sich der Verlauf über mehrere Anwendungen. Eine erste Einschätzung erfolgt in der Regel nach 2–3 Sitzungen.

Wie viele Sitzungen sind üblich?

In vielen Fällen werden 4–6 Sitzungen empfohlen. Die Anzahl richtet sich nach Beschwerdebild, Verlaufsdauer und individueller Reaktion.

Werden die Kosten erstattet?

Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Therapie häufig ganz oder teilweise. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie eine transparente Aufklärung über den voraussichtlichen Aufwand.

Gibt es Nebenwirkungen?

Axomera® wird im Allgemeinen gut vertragen. Unmittelbar nach der Anwendung können vorübergehend ein leichtes Wärmegefühl oder eine kurzzeitige Hautrötung an der Behandlungsstelle auftreten.

Kann ich nach der Behandlung direkt weiterarbeiten?

In der Regel ja. Die Sitzung dauert rund 30 Minuten und es ist meist keine Ausfallzeit zu erwarten. Sport oder körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten am Behandlungstag sollten Sie mit Ihrer Praxis besprechen.

Was sollte ich vor und nach der Behandlung beachten?

Damit das schmerzhafte Areal präzise lokalisiert werden kann, sollten Sie kurz vor der Sitzung möglichst keine Schmerzmittel einnehmen. Auf Kortison sollte vor und nach der Behandlung verzichtet werden — bitte sprechen Sie hierzu vorab mit Ihrer Praxis.

Kann Axomera® mit anderen Therapien kombiniert werden?

Ja. Axomera® lässt sich gut mit Akupunktur, Krankengymnastik, Manualtherapie und physikalischer Therapie verbinden. Injektionen in derselben Sitzung sind möglich, sofern es sich nicht um Kortison handelt.

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Unser Netzwerk umfasst zertifizierte Anwender verschiedener Fachrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Suchen Sie nach PLZ oder Ort, um eine Praxis in Ihrer Nähe zu finden.

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Pflichtinformation: Axomera® ist ein Medizinprodukt der Klasse IIa nach MDR 2017/745. Die Anwendung erfolgt ausschließlich durch approbierte Ärzte in zugelassenen medizinischen Einrichtungen. Individuelle Ergebnisse können variieren.